Bundesverband und Gütegemeinschaft Deutscher Dienstleister und Vermittler in Pflege und Betreuung
Informationsseite
Der Verband ist derzeit in der Gründungsphase. Aus desem Grund werden hier zunächst allgemeine Angaben veröffentlicht.
Als Mitglieder sind deutsche Pflegedienste, Interessengruppen und Verbände, Betreuer, sowie auch legal arbeitende Vermittler in - und ausländischer Dienstleistungen im Bereich der
Pflege und Betreuung willkommen und herzlich zur Mitwirkung eingeladen.
Ziele des Verbandes
Qualitätsstandarts
Ein Ziel Ziel der Verbandes ist die Erarbeitung gemeinsamer Qualitätsstandarts aller Beteiligten, gerade auch im Hinblick auf die bestehende Miteinbeziehung
ausländischer Dienstleistungen und
der unmittelbar bevorstehenden Erleichterungen des Zuganges ausländischer Anbieter und Einzelpersonen im Bereich Pflege und Betreuung.
Hierzu sollen Möglichkeiten gemeinsamer Fortbildung derzeit oder zukünftig eingebundener ausländischer Dienste und Mitarbeiter gleichermaßen erarbeitet werden, in der Absicht,
die Pflege und Betreuung nicht nur vor Qualitätsverlust durch ausländische Anbieter zu schützen, sondern diesen Standart dank dieser Anbieter noch zu erweitern, um Menschen
das Leben auch im Alterim eigenen Zuhause so lange und so sicher als möglich zu gewährleisten.
Schwarzarbeit
Die derzeit vorkommenden Arten illegaler Beschäftigung und Beauftragung sollen in beabsichtigter Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden
im Interesse der Betreuten und der Mitarbeiter eingedämmt und bekämpft werden.
Hierzu sollen Aufklärungsmaßnahmen genau so gehören, wie gemeinsam erarbeitete Konzepte zur derzeitigen und zukünftigen legalen Einbindung aller Beteiligten.
Gegenseitige Hilfestellung und Zusammearbeit
Gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen, sowie eine verbesserte Kommunikation der Mitglieder untereinander sollen die gemeinsamen Ziele stützen.
Es sollen Möglichkeiten eingerichtet werden, dass die Mitglieder aller Bereich miteinander schnell in Kontakt treten können, nicht nur, um die alltäglichen Aufgaben
miteinander zu koordinieren, sondern gerade auch im Notfall schneller regelnd eingreifen zu können.
Der Pflegemix
Ein eventuell beauftragter ausländischer Betreuer soll nicht den deutschen Pflegedienst ablösen, sondern gemeinsam mit diesem unterstützend tätig werden.
Gerade im Hinblick auf die Beschäftigung oder Beauftragung ausländischer Dienstleistungen soll so ein Pflegemix gewährleistet werden, welcher den ausländischen
Anbieter nicht in Konkurrenz zu innländischen Dienstleistern stellt, sondern gemeinsam im Sinne der Betreuten die Einsätze und Tätigkeiten miteinander koordiniert werden können.
Warum ein Verband:
Wie sieht die Situation derzeit aus?
Der deutsche Pflegedienst kämpft gegen ausländische Anbieter, man mag sich derzeit nicht besonders, aus guten Grund.
Das liegt um einen an vielen illegal tätigen Menschen in Pflege und Betreuung, jedoch auch und gerade an einigen Vermittlern solcher Dienste, welche sich legal nennen, jedoch
eindeutig lediglich "teillegale" Lösungen anbieten.
Angebote wie 900 Euro Komplettpreis monatlich werden mittlerweile ganz offen im Internet beworben, obwohl das gar nicht funktionieren kann, es sei den die
ausländische Betreuerin arbeitet für letztlich 300 Euro monatlich.
Andere arbeiten mit unklaren Zahlungsangaben, es wird oft brutto mit netto bei der Entlohnung der Betreuerinnen verschwiegen,
gerade auch um höhere Entlohnung vorzugaukeln und das Gewissen der Kunden zu beruhigen.
Es werden Beschäftigungsmodelle mittlerweile ganz offen angeboten und vom jeweiligen Anbieter als legal benannt, die alles anderes sind, als genau das.
Da wird gar mit Scheinselbstständigen gehandelt, ausländische Frauen, die in Ihrer finanziellen Not dazu gedrängt werden,
eine Ich-AG zu gründen und im Namen irgendwelcher Agenturen in Haushalten
Dienst zu verrichten - wo sie bereits als scheinselbstständig gelten, wenn sie auch nur kurz bei den betreuten Menschen wohnen, jedoch tun sie genau das, denn genau damit
wird ja schließlich geworben.
Desinformation ist eine weitere Politik mancher Anbieter, legale Modelle, wie man gar erkennen kann auch das Model des Arbeitsamtes selbst,
werden mit unmöglich falschen Zahlen und aberwitzigen Rechenbeispielen diffamiert, um das eigene scheinlegale Modell anzupreisen.
Ein Musterbeispiel
Ein Anbieter, dem man im Internet leider betrachten kann und der ein Musterbeispiel solcher Unrühmlichkeit darzustellen in der Lage ist,
wagt es gar zu behaupten, dass ein Einsatz einer ausländischen Betreuerin über die
Arbeitsagentur darselbst mehr als 1000 Euro mehr kostet, als dies tatsächlich der
Fall ist, verscheigt im Gegenzug die gegebenen rechtlichen Umstände eigenen Angebotes, vermeidet zudem tunlichst, bei sich selbst
brutto und netto klar zu bezeichnen, aus gutem Grund,
und versucht, durch Verunglimpfung anderer Anbieter durch scheinlogische
Behauptungen mit frei erfundenem Zahlenmaterial von solch beeindruckender Falschheit zu glänzen, dass man sprachlos wird. Zudem wird einfach mal pauschal behauptet,
Genehmigungen würden bei allen anderen erschlichen und Gehälter schwarz ausgezahlt,
frei erfundene rechtliche Gegebenheiten zum Besten gegeben. Mit den Jahreszahlen stimmt gar nichts,
man weiß offensichtlich überhaupt kein einziges Datum der Einführung rechtlicher Gegebenheiten richtig, was gesichert darauf schließen lässt, dass man
die rechtlichen Gegebenheiten nie selbst studiert, wenigstens einmal flüchtig durchgelesen hat, maximal davon beiläufig etwas gehört haben mag. Selbst die Arbeitsstundenangabe
bei der Anstellung einer Betreuerin über das Arbeitsamt ist falsch, nicht einmal eine solch leichte, dennoch grundlegende Information ist man seitens dieses Anbieters in der Lage,
richtig zu wissen.
Diese ganzen Falschangaben und Diffamierungen sind gar nur auf einer einzigen Seite, der Startseite, zu finden.
Man mag sich gar nicht ausmalen,
was auf den Folgeseiten stimmen mag.
Solche Machenschaften sind natürlich unlauter und alles andere als vertrauenserweckend, schon gar nicht, wenn man bedenkt, dass es hier eigentlich vordergründig
um das Wohl der betreuten Menschen gegen soll und es scheint solcher Beispiele folgend überhaupt nicht verwunderlich, dass man Anbieter mit ausländischen Betreuerinnen
seitens einheimischer Firmen weder vertraut noch diese besonders schätzt.
Wenn die Betreuerin aus dem Ausland kommt, wird zudem oft der einheimische Pflegedienst von dieser Pflegekraft ersetzt, es werden zum Nachteil der Sicherheit der Betreuten
Geschäfte gemacht.
Über alles hinaus sind auch noch mehr als 100.000 unter der Hand vermittelte Menschen im Land, die gänzlich den unentbehrlichen Pflegedienst ersetzen.
Eine Koordinierung besteht nicht, eine Zusammenarbeit zumeist auch nicht. Es besteht derzeit gerade in diesem bereich lediglich ein ungeordnetes Miteinander,
in dem zumeist jeder seine Interessen verfolgt.
Durch diese Misstände entstehende Pflegemängel und Fehler, welche das Gesundheitssystem hernach über Gebühr belasten und den betreuten Menschen Leid und Schmerz
zufügen.
Jedoch werden ausländische Anbieter mehr und mehr auf den Markt treten, mit jeder Erleichterung der Rechtslage werden neue Anbieter kommen und spätestens 2011
kann jeder, der möchte, eine ausländische Betreuerin selbst einstellen. Es gibt dann keine Schranken mehr.
Man muss spätestens jetzt beginnen, sich dahingehend
vorzubereiten und gemeinsam gültige Standarts schaffen.
Zudem müssen die neuen Entwicklungen kein Nachteil sein. Man könnte sie nutzen, um einen großen Traum vieler Menschen zu verwirklichen, im Alter im eigenen Zuhause
bleiben zu können, behütet und umsorgt - und vor allem sicher durch die gemeinsame Arbeit aller Beteiligten.
Aus diesem Grund sind wir auf die Idee eines Verbandes gekommen, in dem alle Beteiligten, der deutsche Pflegedienst und der Vermittler ausländischer Dienstleistungen
gemeinsam arbeiten, man transparent die Arbeit des jeweils anderen sehen und aufeinander zuschneiden kann, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen, Qualität zu schaffen und zu sichern
im Interesse aller Beteiligten.
Der Verband befindet sich derzeit in der Gründungsphase und wird aus Pflegediensten und Anbietern ausländischer Dienstleistungen in Pflege und Betreuung bestehen,
um in Zukunft eine Vertrauensbasis zu erarbeiten und gemeinsame Ziele und Standarts zu setzen.
Erreichbarkeit:
Bis zum Abschluss der Gründung und Geschäftsaufnahme besteht folgende Erreichbarkeit: